Schuppen

Die Kopfhaut erneuert sich ständig, normalerweise in einem Vier-Wochen-Zyklus. Bei einer übermäßigen Schuppenbildung ist dieser Vorgang deutlich beschleunigt. Die sonst winzigen Einzelzellen werden als Zellhaufen abgestoßen und sind daher erst sichtbar.

Etwa 10 – 20 Prozent der Erwachsenen neigen zu banalen Kopfschuppen. Hier liegt keine Erkrankung der Kopfhaut vor. Kinder haben bis zur Pubertät praktisch nie Schuppen. Die Schuppen treten zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger davon betroffen als Frauen. Auch hängt die Schuppenbildung von den Jahreszeiten ab. Im Frühjahr und Herbst ist die Schuppenbildung ausgeprägter.

Die restlichen 80 Prozent der Erwachsenen haben keine Schuppen sondern Salzablagerungen auf der Kopfhaut.

Sie sollten versuchen, Schuppen so schnell wie möglich wieder los zu werden. Zum einen aus "ästhetischen" Gründen, zum anderen wegen der größeren Anfälligkeit für Entzündungen, hervorgerufen durch Pilze und Bakterien, die sich auf schuppiger Kopfhaut leichter und schneller ausbreiten

Auslöser für Schuppen

Kopfschuppen können durch eine falsche Haarpflege, häufiges Haare waschen und Fönen mit hoher Wärme entstehen.

Jedes Shampoo enthält waschaktive Tenside. Diese haben neben dem reinigenden auch meistens eine entfettenden Wirkung. Die natürlichen Fette bauen sich am Haar aber erst nach Tagen wieder auf.

Als weitere Auslöser kommen die erbliche Veranlagung zu Störungen der Talg- und Schweißbildung, Magendarmstörungen oder Veränderungen im Hormonhaushalt in Betracht. Psychische Belastung (Stress) scheint auch einen starken Einfluss zu haben.

Kopfschuppen und Salzablagerungen kann man durch eine gute Haarpflege, vor allem mit Kopfhautmasken in den Griff bekommen.

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